Expertenbeitrag

Diese drei Social-Media-Tools sollten Sie kennen

Social-Media-Managerinnen und -Manager – egal, ob ehrenamtlich oder hauptberuflich – müssen Strategien konzipieren, Inhalte aufbereiten, Botschaften kanaloptimiert platzieren und vieles mehr. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Abhilfe schaffen Social-Media-Tools. Sie helfen, Postings zu planen und Kampagnen zu erstellen. Darüber hinaus kann man die eigenen Beiträge sowie die Anhängerschaft analysieren. Gute Social-Media-Tools bieten ihren Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit, mehrere soziale Netzwerke mit einem Tool zu bespielen. Mit den Nutzerzahlen der sozialen Netzwerke und der Professionalisierung der Social-Media-Arbeit wächst auch das Angebot an entsprechenden Tools. Wir stellen Ihnen drei kostengünstige Tools vor, die Ihre Social-Media-Arbeit bereichern werden.

1. Later

Unter den Social-Media-Management-Tools wird häufig Hootsuite als bestes Tool genannt. Dieses ist allerdings sehr teuer und daher insbesondere für Abgeordnete, lokale Verbände und Ehrenamtliche ungeeignet. Eine sehr gute und kostenlose Alternative ist Later. Mit diesem Tool können Postings auf Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Pinterest und sogar TikTok geplant und gepostet werden. TikTok kann allerdings nur in der kostenpflichtigen Version ab zwölf US-Dollar pro Monat genutzt werden. Auch die Auswertung der Postings lässt sich mit diesem Tool für alle Plattformen erledigen. Der Planer aller Beiträge ist mit seiner Drag&Drop-Funktion besonders nutzerfreundlichen. In der kostenlosen Version kann eine Person jeweils ein Profil auf allen genannten Plattformen außer TikTok betreuen und insgesamt 30 Postings im Monat planen.

2. Civical

Von den Gründern von „Cosmonauts & Kings“ konzipiert, hat sich das Tool „Civical auf maßgefertigte politische Anzeigenschaltung konzentriert. Den Nutzerinnen und Nutzer bietet es vor allem den Vorteil, dass der oft komplexe Facebook-Business-Manager umgangen wird. Civical fragt die wichtigen Charakteristika der Zielgruppe, die man erreichen möchte, ab und übersetzt diese dann an den Facebook Business Manager. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, auf bereits von Civical entworfene relevante politische Zielgruppen zurückzugreifen. So können auch Anfängerinnen und Anfänger für wenig Geld auf die datengetriebene Detailarbeit von Expertinnen und Experten zurückgreifen. Einziges Manko: Mit diesem Tool kann man ausschließlich auf Facebook und Instagram Werbung schalten. Hier tummeln sich allerdings auch die meisten Nutzerinnen und Nutzer.

3. Tweepsmap

Ausschließlich auf Twitter hat sich hingegen das Tool Tweepsmap spezialisiert. Hier können Nutzerinnen und Nutzer die aktuellen und lokalen Twittertrends ausfindig machen. Damit ist es insbesondere für Kommunalpolitikerinnen und -politiker interessant. Denn hiermit können sie herausfinden, welche Themen die Menschen vor Ort derzeit am meisten bewegen. Zusätzlich zeigt Tweepsmap detaillierte Charakteristika der Leute, die diese Themen besprechen, und schlägt die optimale Zeit für ein Posting vor, um genau diese Leute zu erreichen. So kann die Reichweite der eigenen Tweets maximiert werden. Das Tool bietet eine kostenlose Version an.

​​​​​​​

Über den Autor

Marcel Schmidt ist Referent für Politische Kommunikation bei der Konrad-Adenauer-Stiftung. Zuvor hat er Politische Kommunikation studiert und war stellvertretender Pressesprecher der CDU in Niedersachsen.

Um einen Kommentar zu hinterlassen, melden Sie sich bitte hier an.

Empfohlene Beiträge

Expertenbeitrag
Antonia Haufler
Interview
Josephine Ballon
Interview
Johannes Steiniger
Expertenbeitrag
Marcel Schmidt
Interview
Dr. Viola Neu