Grenzenlos - Dokumentarfilm

 

 

„Grenzenlos" erzählt die Geschichte von drei Familien, die in Berlin leben. Was sie gemeinsam haben, außer ihrer Heimatstadt, ist, dass sie alle binational sind: Deutsch-Türkisch, Deutsch-Ghanaisch und Deutsch-Koreanisch.

Der Film erscheint in Zeiten einer Identitätskrise Europas und eines wachsenden Nationalismus in bestimmten Ländern/ Regionen. In Deutschland trägt die oftmals negative Berichterstattung über Migranten ebenfalls zu Stigmatisierung bei.

Aber: in Deutschland hat jedes dritte Kind zumindest ein Elternteil mit Migrationshintergrund, so der Verband binationaler Familien und Partnerschaften. Deutschland ist also bereits eine durchmischte Gesellschaft. Diese Realität und die öffentliche Wahrnehmung über Migranten klaffen also scheinbar auseinander. Der Film begleitet den Alltag dieser Familien, die Fragen beantworten, wie: Welche Kultur wird zu Hause ausgelebt? Welche Sprache gebe ich meinem Kind weiter? Wie akzeptieren meine Eltern meinen Partner? Wir sehen einzelne Familienmitglieder bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause.

Die Geschichte wird in Form eines Familienalbums erzählt. Die Familien teilen mit uns ihren Alltag, aber auch besondere Geschichten, Fotos oder Gedanken. Dabei soll der Mensch im Vordergrund stehen. Wir alle haben ähnlich Sorgen, Freuden und Gefühle.

Regisseurin: Josephine Landertinger Forero
Marketing & PR: Dr. Christine Wagner, christine.wagner@kas.de

2011