Jean-Luc  Mélenchon
Jean-Luc Mélenchon möchte einen Wecker auf seinen Schreibtisch im Elysée-Palast stellen. Dieser soll ihn von morgens bis abends daran erinnern, dass „wir angesichts des Klimawandels dringend unsere Arte und Weise zu produzieren und zu konsumieren ändern müssen".

Nathalie Arthaud
Nathalie Arthaud brachte das bekannte Foto der US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos mit, die bei der Siegerehrung der Olympischen Spiele 1986 ihre behandschuhten Fäuste in die Luft reckten, um gegen Rassismus in ihrer Heimat zu demonstrieren. „Ich erkenne mich in diesem Kampf wieder", sagte die Kandidatin der Partei „Arbeiterkampf".

Marine Le Pen
Der Schlüssel, den Marine Le Pen mit zur Fernsehdebatte brachte, wurde der Kandidatin des rechtspopulistischen Front National von einem Unternehmer des Département Moselle anvertraut. Auch habe sie sich zum Ziel gesetzt, den Franzosen den Schlüssel zur Heimat Frankreich wieder zurückzugeben.  

François Asselineau
François Asselineau brachte einen Ölbaumzweig mit. Dieser stehe symbolisch für den Frieden, sei auf der Fahne der Vereinten Nationen zu sehen, würde von der Statue Marianne auf der Place de la République gehalten und sei übrigens auch auf der alten 1-Franc-Münze zu sehen.

Benoît Hamon
Die französische Krankenversicherungskarte „Carte vitale" ist für den Sozialisten Benoît Hamon von großer Bedeutung. Sie sei, wie das gesamte Sozialsystem, von den Wahlprogrammen vieler Kandidaten bedroht.

Nicolas Dupont-Aignan
Die Skulptur, die Nicolas Dupont-Aignan, mitbrachte, wurde ihm von einem behinderten Kind aus den Vororten geschenkt. Die Skulptur gäbe ihm die Kraft, Tag für Tag im Dienste der Franzosen und Französinnen zu kämpfen.

Jacques Cheminade
Jacques Cheminade brachte einen Faustkeil aus der Steinzeit mit und sorgte für Verwunderung. Die Erklärung folgte: Die menschliche Entwicklung begann mit einem Werkzeug und nicht mit einer Waffe.  

Jean Lassalle
Jean Lassalle übergab bei der letzten Fernsehdebatte vor dem ersten Wahlgang seine zwei Bücher, die von allen Politikern und den Medien gelesen werden sollten.

François Fillon
Ihm seien Gegenstände nicht wichtig, sagte der Kandidat der „Républicains". Deswegen hatte François Fillon auch keinen Gegenstand mitgebracht.

Philippe Poutou
Er habe lange gezögert, sich aber schließlich für die Fahne von Französisch-Guyana entschieden, so Philippe Poutou. Er wolle den Kampf für soziale Gerechtigkeit, der derzeit im Überseegebiet geführt wird, würdigen.  

Emmanuel Macron
Emmanuel Macron wollte das Grammatikbuch seiner Kindheit mitbringen. Er ließ es aber letztendlich in der Garderobe liegen und nutzte die ihm zugewiesene Redezeit, um seine Solidarität mit den Angehörigen des Anschlagsopfers zu bekunden.