TTIP - Ein Freihandelsabkommen für Europa und die USA

TTIP steht für "Transatlantisches Freihandelsabkommen" aus dem englischen "Transatlantic Trade and Investment Partnership". Das Abkommen soll Regeln und Vorschriften festlegen damit die Wirtschaft Europas und der USA besser zusammenpassen. Hierfür sollen bestimmte Barrieren im Handel zwischen den beiden Kontinenten abgebaut werden.

Unsere Infografiken verdeutlichen, worum es bei den Verhandlungen genau geht. Die interaktive Karte zeigt, mit welchen Staaten die EU bereits Freihandelsabkommen abgeschlossen hat. In unserer Videoreihe „TTIP – Was soll das?" stellen wir die meist diskutierten Argumente für und gegen TTIP zusammen. Ausführlichere Informationen gibt es darüber hinaus in unserem Infoflip.

 

Standards in der Produktion zum Beispiel bei Autos

 

 

 

Woher kommen die Bestandteile eines Autos?

Produkte setzen sich heute aus Teilen zusammen, die in aller Welt hergestellt wurden.

 

Schiedsgerichte

Sieht ein Unternehmen seine Rechte verletzt, kann er selbstständig Klage einreichen. Ein Schiedsgericht soll eine sachliche und politisch unabhängige Entscheidung gewährleisten. Wenn das Unternehmen direkt den Gaststaat verklagen kann, werden diplomatische Beziehungen zwischen den Staaten nicht so schnell belastet. Ein Schiedsgericht kann gesetzliche Regelungen nicht aufheben. Sie haben keine gesetzliche Auswirkung auf das Gastland oder die Bevölkerung.

Die Infografik zeigt, gegen welche Länger ein deutscher Investor bereits geklagt hat und wie die Klagen prozentual ausgegangen sind.

 

Bedeutung in der Weltwirtschaft

TTIP kann die Gestaltungsfähigkeit und die wirtschaftliche Bedeutung gegenüber China sichern. Die EU und die USA können somit ihre Gestaltungsfähigkeit in der Welt bewahren.